Vom Rohrach zum Paradies
Schmidsfelden: Glas zwischen Feuer und Wald
Im Glasmacherdorf Schmidsfelden wird Handwerk anschaulich. Der Beitrag führt zu den historischen Gebäuden und zur Arbeit mit heißem Glas. Museum, Manufaktur und die Landschaft am Rand der Adelegg verbinden sich zu einem Ausflug mit Geschichte.

In Schmidsfelden erzählt nicht nur ein Museum vom Glasmachen. In der historischen Hütte lässt sich beobachten, wie aus heißer Glasmasse eine Form entsteht: aufnehmen, drehen, blasen, weiterbearbeiten. Jeder Handgriff muss sitzen, solange das Material formbar ist.
Ein Dorf für ein Handwerk
Das Glasmacherdorf bei Leutkirch wurde 1825 für die Glasproduktion errichtet. 1898 endete die damalige Herstellung. Die historischen Gebäude und das Wissen um das Handwerk blieben jedoch erhalten; heute gehören Museum und Manufaktur zusammen. Die Werkstatt macht sichtbar, wie viel Konzentration zwischen glühendem Glas und fertigem Stück liegt.
Feuer drinnen, Wald draußen
Besonders eindrücklich ist der Gegensatz: In der Hütte bestimmen Ofenhitze und präzise Bewegungen den Moment, wenige Schritte später beginnt die Waldlandschaft der Adelegg. Ein Rundgang durchs Dorf verlängert den Werkstattbesuch und lässt die Geschichte des Ortes in den Gebäuden weiterwirken.
Mehr zum Glasmacherdorf gibt es unter glas-schmidsfelden.de; weitere Ziele in der Umgebung zeigt die Ortsseite Leutkirch.
Bilder aus der Geschichte
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